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Besuchen Sie zfm beim KGSt-Forum 2017 in Kassel

KGSt-Forum 2017 Programm

18.–20. September 2017,
Kongress Palais in Kassel, Stand 32

KOMMUNE.GEMEINSAM.DENKEN.

lautet das Motto des nächsten KGSt®-FORUMS.

Dieser Kongress der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) findet alle drei Jahre statt – Das nächste Mal vom 18.-20.09.2017 in Kassel. Er ist die größte Veranstaltung für Kommunen insgesamt und ist ein wichtiger Treffpunkt für Oberbürgermeister, Landräte, Bürgermeister, Dezernenten, Beigeordnete und Kommunalpolitiker. Auf den rund 80 Einzelveranstaltungen werden circa 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland erwartet.

zfm wird auch in diesem Jahr mit einem Stand vertreten sein.

Sechs Denkrichtungen hat die KGSt für diesen Kongress entwickelt:

 

DIGITAL. DENKEN.

Unsere Lebens- und Arbeitswelt wird im rasanten Tempo digitaler. Die Digitalisierung stößt mit ihren technologischen Trends wie Big Data, der zunehmenden Mobilisierung und Cloud Computing umfassende Lern- und Veränderungsprozesse in Kommunen an. Achtsam eingesetzt, hält sie vielfältige Möglichkeiten bereit, um Prozesse nachhaltig effektiver und effizienter zu gestalten. Kommunen verbessern dadurch die Lebens- und Standortqualität, den Bürgerservice und die Wirtschaftlichkeit ihres Handelns für ihre örtliche Gemeinschaft. Damit das gelingt, muss sie in ihren unterschiedlichen Handlungsfeldern vernetzt werden.

Beim DIGITAL. DENKEN. geht es nicht nur um Technologie. Es geht vielmehr auch um Werte, um die Haltung und Einstellung, die Kommunen in Zeiten der Digitalisierung brauchen, um einen zukunftsfähigen Lebens- und Arbeitsraum zu gestalten.

 

SOZIAL. DENKEN.

Veränderte Sozialstrukturen in der Gesellschaft, Auswirkungen von Flucht und Migration, Vielfalt als prägendes Merkmal der Gesellschaft, steigende soziale Kosten: Die Herausforderungen für Kommunen scheinen stetig komplexer zu werden. Sozial zu denken erfordert daher einen ganzheitlichen Blick. Soziales ist nachhaltig auszurichten und langfristig zu sichern. Die Fragen nach Wirkung auf der einen und Effizienz auf der anderen Seite sind auch bei sozialen Angeboten untrennbar verbunden. Allerdings muss auch Raum bleiben, um Innovationen zu erproben.

 

STRATEGISCH. DENKEN.

Strategieorientierte Steuerung und strategisches Controlling sind die „Königsdisziplinen“ des kommunalen Managements. In ihrer Verantwortung liegt es, auf Basis strategischer Entscheidungen, die Gesamtverwaltung auszurichten. Übergreifende strategische Ziele zu vereinbaren, Budgets auszuhandeln und allgemein verbindliche Standards für die Leistungserstellung zu definieren, gehören zu diesem Prozess.

 

NACHHALTIG. DENKEN.

Nachhaltigkeit ist rasch auf eine eingängige Formulierung gebracht: „nicht mehr Ressourcen verbrauchen als zur Verfügung stehen“. Ökonomische, ökologische und soziale Tatbestände und Entwicklungen stehen im Zentrum des Nachhaltigkeitsziels.

Eine strategisch orientierte Haushaltsplanung, die konsequente Anwendung von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen und eine regelmäßige Überprüfung der Effizienz des Leistungserstellungsprozesses sind wichtige Ansätze, um Wirtschaftlichkeit zu erzielen und damit auch Nachhaltigkeit zu forcieren. Die Wirkung kommunaler Leistung steht ebenso im Blickpunkt, z. B. im Hinblick auf eine nachhaltige kommunale Sozialpolitik. Führungsinformationssysteme gilt es weiter auszubauen, die Informationsfunktion des Haushalts auch im Hinblick auf Medien und Öffentlichkeit zu verbessern.

 

FÜHRUNG. DENKEN.

Führung in einer Kommune geschieht immer im Spannungsfeld zwischen der Verantwortung für die zu erzielenden Ergebnisse, der Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern und der Verantwortung für die kommunale Selbstverwaltung insgesamt. Dieses Spannungsfeld wird häufig als Führungsdilemma bezeichnet. Um gleichwohl in Führungssituationen so angemessen und zielgerichtet wie möglich zu agieren, ist es hilfreich, sich auf Verhaltensprinzipien zu beziehen, die sich aus übergreifenden, allgemeingültigen Werten ableiten. Die Ziele der öffentlichen Verwaltung – auf der Basis der Gemeinwohlorientierung – Stabilität, Verlässlichkeit und Willkürfreiheit zu gewährleisten, zeigen das. Gemeint ist eine „werteorientierte“ Führung, die geprägt ist von einem ethischen, wertschöpfenden und gemeinwohlorientierten Verhalten.

 

KLEINE KOMMUNEN. DENKEN.

Kleine Kommunen stehen vor großen Veränderungen. Beispielsweise sind in Zukunft interkommunale und Verwaltungskooperationen unverzichtbar. Prozesse müssen unter dem Fokus der Digitalisierung betrachtet werden. Anpassungen bisheriger Systeme und Strategien sind dafür erforderlich. Beim kommunalen Personal zeichnen sich ebenso Veränderungen ab. Die Belegschaft wird insgesamt älter und die Gewinnung von qualifiziertem Fachpersonal wird schwieriger.

 

Werden Sie auch den Kongress besuchen? – dann würden wir uns sehr freuen, Sie an unserem Stand begrüßen und uns mit Ihnen austauschen zu dürfen.

Vereinbaren Sie noch heute einen Termin: Zur Terminanfrage

 

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AUTOR/-IN
Edmund Mastiaux
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